Konstanzer Rotary Clubs unterstützen Partnerstadt Lodi

Die Konstanzer Partnerstadt Lodi in Norditalien ist hart von der Corona-Krise getroffen. Es fehlt am Nötigsten: Schutzmasken, -brillen, Handschuhen und sogar Benzin, um die Krankenwagen zu betanken. Ohne diese Ausstattung können die italienischen Rettungskräfte – darunter viele freiwillige Helfer – die Notsituation nicht bewältigen. Ihr Einsatz ist aber dringend notwendig. Das italienische Rote Kreuz steht hier an zentraler Stelle und versucht, die Situation mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln in den Griff zu bekommen. Die Konstanzer Rotary Clubs möchten die Verantwortlichen vor Ort unterstützen und sammeln Geld, um zu helfen.

DIE IDEE: GEMEINSAM MUND-NASEN-MASKEN NÄHEN, DEN ERLÖS SPENDEN WIR

Mit einer Privatinitiative im Rotary Club Konstanz-Mainau fing es Ende März an. Die Bekleidungstechnikerin Katharina Schaus (Gründerin von it fits) bot ihren Clubfreunden an, ihnen und ihren Familien Mund-Nasen-Masken zu nähen. Die Nachfrage war groß und schnell entstand die Idee, für jede Maske einen Betrag von 15 Euro auf dem Fördervereinskonto des Clubs für die Konstanzer Partnerstadt Lodi einzuzahlen. Über 3.500 Euro spendet der Club durch diese Aktion an das Rote Kreuz in Lodi, das vor Ort viele Hilfsaktionen koordiniert.

 

Dieses Projekt wird nun zur Blaupause für eine größere Hilfsaktion. Dafür haben sich die drei Konstanzer Rotary Clubs zusammengetan und stellen gemeinsam mit Hobbynäherinnen und -nähern Mund-Nasen-Masken her, die in der Region angeboten werden. Katharina Schaus koodiniert die Beschaffung des Materials und alle Mitnähenden sowie den Bestellablauf. Wir planen mindestens 1500 Masken selbst zu nähen und zu verteilen.

 

Die Masken können nun für 15 Euro pro Stück unter diesem Link bestellt werden. Der gesamte Erlös aus der Maskenaktion kommt der Stadt Lodi und hier dem Roten Kreuz zugute.

Aber auch mit Materialspenden, wie geeigneten Stoffe, Nähgarn (weiß, blau, grau, schwarz) und/oder Gummibändern können Sie unser Projekt unterstützen.

Weitere Näherinnen und Näher sind herzlich willkommen und können sich gerne bei Katharina Schaus (dialog@itfits.de) melden.

 

Nachdem in weiten Teilen Deutschlands die Masken-Pflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr eingeführt wurde, gibt es einen hohen Bedarf auch an sogenannten Behelfs-Masken. Diese schützen die Träger selbst nicht vor Ansteckung, sorgen aber dafür, dass das Ansteckungsrisiko der anderen minimiert wird. Denn auch, wenn wir symptomfrei sind, kann es sein, dass wir das Corona-Virus bereits in uns tragen.