

Indonesien ist das Land mit 17 508 Inseln zwischen dem Pazifik und dem Indischen Ozean. Die am häufigsten bereisten Inseln sind Sumatra, Java, Bali und Lombok. Mit Indonesien verbindet man besondere Gerüche, Klänge und spezielle religiöse Rituale. Die frühmorgendliche Stimmung am Tempel Borobudur oder am Vulkan Bromo sind unvergessliche Kulissen.
Das Städtchen Cilacap in Zentraljava zieht zwar keine Touristen an, jedoch die Gelegenheit Bananenplantagen auf einer kleinen vorgelagerten Insel zu besichtigen, die von dort inhaftierten Gefängnisinsassen bewirtschaftet werden, war ein Erlebnis. Bali ist ein Paradies zum Erholen, vor allem wenn man sich im Zentrum oder Norden der Insel bewegt und den Blick auf wunderschöne Reisfelder genießt.
Zu einer Reise nach Indonesien gehört der Besuch einer Batikausstellung bzw. Manufaktur in Yogyakarta oder Surakarta einfach dazu. Die Farben, aufwendigen Muster und der typische Batikgeruch erfasst alle Sinne. Man muss diese Kunst genauer studieren, um die verschiedenen Designtypen und deren Herkunft unterscheiden zu können.
Es gibt spezielle Designs für bestimmte Anlässe wie Hochzeiten oder ein besonderes Design für die Sultanfamilie. Generell wird unterschieden in geometrische Motive (z.B. Celplok), freie Formen, die z.B. Gewebeformen imitieren (z.B. Nitik), historischen Mustern (z.B. Kawung) oder in streifen- bzw. diagonalen-Optiken (z.B. Parang, wovon es über 40 Designs gibt). In den verschiedenen indonesischen Regionen findet man unterschiedliche Designvorlieben.
Die Hauptzentren der Batikkunst sind in Zentraljava und Nordjava. Die moderne Batik greift die traditionellen Techniken und Designs auf, setzt aber auch auf modische Farben. Batikstoffe, mit einer Länge von 2,25 m, wurden früher für traditionelle Kleidung (Kain Panjang oder Sarong) eingesetzt. Heute werden diese Stoffe auch für Möbelbezüge, Wandbehänge, Tischwäsche und sonstigen Heimtextilien verwendet.
Batik ist eine Technik Stoffe zu bedrucken, die die Einwohner der Insel Java bis zur Vollendung beherrschen. Die Designkonturen werden mit Hilfe von Schablonen auf die meist weißen oder beigen Baumwoll- oder Seidenstoffe übertragen. Durch das Auftragen einer Wachsschicht bilden sich die Muster, die im Färbebad ausgespart werden. Die Vorgänge Wachs auftragen, Einfärben, Wachs herauswaschen werden mehrfach wiederholt, wodurch die verschiedenen Farbeffekte (feine Farbadern, verschiedene Farbflächen) erzielt werden. Traditionell werden natürliche Farbpigmente wie Indigo zum Färben eingesetzt. Zum Waschen eignet sich die Frucht der indonesischen Lerak-Pflanze.
Für beste Qualität mit anspruchsvollem Design braucht die Herstellung manchmal Monate. Technisch ist das Batiken zum Reservedruck weiter entwickelt. Durch Gravieren von Batikmustern auf Walzen, können Batiks auch imitiert werden.
Wenn Ihnen die Erhaltung der traditionellen Künste und Fertigkeiten, wie z.B. das Batiken, ein Anliegen sind oder Sie nach einem innovativen Imageprodukt suchen, dass neben kulturellen auch ökologische Ansprüche erfüllt,
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